KURZ DAVOR IST ES PASSIERT

von Anja Salomonowitz

Uraufführung: VIENNALE 2006

 

Österreich 2006 l 72 Min l 35 mm

Drehbuch und Regie: Anja Salomonowitz
Konzeptionelle Beratung: Nora Sternfeld, Radostina Patulova
Fachberatung Texte: Verein Lefö
DarstellerInnen: Rainer Halbauer, Otto Pikal, Anna Sparer, Leopold Sobotka, Gertrud Tauchhammer, u. a.

Kamera: Jo Molitoris
Licht: Vladimir Bilic
Ton: Eric Spitzer
Art Director: Yindra Soukup
Schnitt: Frédéric Fichefet, Gregor Wille
Musik: Florian Richling, David Salomonowitz
Produktionsleitung: Karin Berghammer

 

Kinostart: 5. Oktober 2007


ProduzentInnen: Gabriele Kranzelbinder, Alexander Dumreicher-Ivanceanu
Produktion: Amour Fou Filmproduktion     

Mit Unterstützung von: Filmfonds Wien, ORF Film/Fernseh-Abkommen, IF Innovative Film, Land Niederösterreich
In Kooperation mit: SOS Mitmensch, Amnesty International, Integrationshaus und Verein Lefö

 

Inhalt:

„Kurz davor ist es passiert" ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem globalen Phänomen des Frauenhandels. Anja Salomonowitz wählt einen ungewöhnlichen Zugang zum Thema: ihr Film basiert auf realen Erzählungen gehandelter Frauen, aus denen die Regisseurin ein dokumentarisches Drehbuch erarbeitet hat. Die Geschichten werden nicht von SchauspielerInnen, sondern von Menschen nacherzählt, die mit den Ereignissen und Orten des Films in einer Beziehung stehen könnten: ein Zöllner, eine Dorfbewohnerin, ein Bordell-Kellner, eine Diplomatin und ein Taxi-Chauffeur. Frauenhandel findet nicht nur in den finsteren Gegenden dieser Welt statt, sondern hier, in unserer Stadt, vor unseren Augen.

 

 

 

Preise: 

2006:

Wiener Filmpreis - Viennale, Wien

 

2007:

Caligari Filmpreis, Internationales Forum des Jungen Films - Berlinale
AAC Preis für beste Kameraarbeit - Diagonale, Graz
Artistic Innovation Award - Mar del Plata, Argentinien
Special Mention - Cinéma du Réel, Paris
New Vision Best Director Award - International Filmfestival, Alba
Filmfest Osnabrück- Friedensfilmpreis der Stadt Osnabrück

 

2008:

Preis der Wiener Filmkritik - Bester Dokumentarfilm 2007